Matinée - Musikmärchen „Die Schneekönigin“

Matinée - Musikmärchen „Die Schneekönigin“


Das Märchen „Die Schneekönigin“ von Hans Christian Andersen wird von Jolanda Steiner erzählt und von einem Bläserquintett mit kurzen kindgerechten Stücken verschiedener Komponisten untermalt.
Zu einem Märchen, und vor allem zu einem Schloss, gehört eine Schatztruhe. Diese wird am Schluss des Märchens geöffnet. Was verbirgt sich wohl darin?

Datum: Sonntag, 28.September
Ort: Kunsthalle Ziegelhütte, 9050 Appenzell
Aufführung: 11.00
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Das Märchen: Ein Zauberspiegel mit bösen Kräften fällt auf die Erde und zerbricht in tausend Stücke. Wer von einem dieser Glassplitter getroffen wird, ist plötzlich verzaubert. Die Kinder Gerda und Kai mögen sich und spielen jeden Tag zusammen. Im Winter gehen sie schlitteln. Da trifft Kai ein Glassplitter vom Zauberspiegel. Aus dem lustigen Spielkameraden wird ein ungehobelter Bub. Gerda erkennt Kai nicht mehr. Da taucht ein Schlitten, gezogen von einem Eisbären, auf. Im Schlitten sitzt die Schneekönigin, kalt, starr und grau im Gesicht. Kai fährt mit ihr im Schlitten mit und kommt schliesslich in ihr Reich. Die Schneekönigin gibt Kai einen Kuss und nun vergisst der Junge alles. Zu Hause wird Kai vermisst. Die Wochen gehen dahin, der Schnee schmilzt, der Frühling naht. Gerda macht sich auf die Suche nach Kai. Sie fragt bei den Vögeln, den Würmern und fährt schliesslich mit einem Boot auf einem breiten Fluss in ein neues, schönes Land, wo tausend Blumen blühen. Viele Abenteuer warten auf Gerda. In einer unwirtlichen, verhexten Welt lernt sie auch das Fürchten. Eine Krähe hilft dem Mädchen weiter. Sie sagt ihm, dass Kai verzaubert ist und bei der Schneekönigin im hohen Norden lebt. Ein Rentier nimmt Gerda mit. Von einer alten Frau erfährt Gerda, dass Kai ein gefrorenes Herz hat. Gerda geht weiter – bis zum Reich der Schneekönigin. Es wird kälter – und dann: Im Palast aus Eis und Schnee spielt der vermisste Kai, gefühllos. Gerdas heisse Tränen berühren Kais gefrorenes Herz und lässt es auftauen. Der böse Zauber ist vorüber – Kai erlöst. Und alles wird gut!